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Baumpflegezentrale Björn Dewitt
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Feuerbrand bei Obstbäumen

Es ist ein Bakterium und heißt Erwinia amylovora. Es verursacht eine der gefährlichsten Krankheiten an Apfel, Birne und auch Quitte: Feuerbrand. Die Erkrankung endet meist tödlich für den Baum. Und sie kann sich in Windeseile epidemieartig ausbreiten, wie es in diesem Sommer in Obstanbaugebieten in Sachsen-Anhalt und Brandenburg geschehen ist. Auch Haus- und Kleingärten waren betroffen. Viele Obstbäume mussten gerodet werden.

So erkennen Sie Feuerbrand: Ist ein Apfelbaum am Feuerbrand erkrankt, sind die Blätter einiger Triebe schwarzbraun verfärbt und vertrocknet. Das Bakterium Erwinia amylovora nutzt die Leitungsbahnen, um von der Eintrittsstelle, zum Beispiel der Blüte, in den Trieb zu gelangen. Die Leitungsbahnen verstopfen. Die Blätter können nicht mehr gut mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden. Ist bei einem älteren Baum die Krankheit noch nicht so weit vorangeschritten, kann ein Rückschnitt bis ins gesunde Holz helfen. Jüngere Bäume, die stark befallen sind, sollten gerodet werden. Ein Pflanzenschutzmittel gibt es derzeit nicht.

Natürlich beraten und helfen wir Ihnen auch in solchen Fällen.

 

Abb. 1: Ein mit Feuerbrand befallener Apfelbaum

Im Frühjahr geht es los
Die Blüten sind am empfindlichsten. Während der Blüte im Frühling gelangen die Bakterien über den Blütenstiel in die Pflanze und breiten sich auf Triebe, Äste und den Stamm aus. Ideal sind Temperaturen über 18 Grad und mehr als 70 Prozent relative Luftfeuchte. Von Pflanze zu Pflanze gelangt das Bakterium durch Wind, Regen und Insekten.

Die Infektionsgefahr ist nicht auf das Frühjahr und die Blütezeit beschränkt. Noch bis in den Herbst können sich die Bäume anstecken. Eintrittspforten sind auch die Atemöffnungen auf der Unterseite der Blätter (die Stomata) und Wunden an Trieben und Früchten, zum Beispiel durch Hagelschlag.

Wie schnell sich die Krankheit innerhalb des Baumes ausbreitet, hängt von dessen Vitalität ab. Wüchsige Bäume sind anfälliger, da die Bakterien in ihren Leitungsbahnen schneller transportiert werden. Sind ältere Äste und der Stamm infiziert, stirbt der Baum ab. Der Feuerbrand überdauert in der kranken Rinde – äußerlich erkennbar an eingesunkenen Rindenplatten.

Feuerbrand melden
Feuerbrand ist eine sogenannte meldepflichtige Quarantänekrankheit. Sobald ein Baum verdächtige Symptome zeigt, muss er bei dem zuständigen Pflanzenschutzamt gemeldet werden. Dieses führt dann eine Laboruntersuchung durch und stellt eindeutig fest, ob es sich um Feuerbrand handelt und verordnet dann die Bekämpfungsmaßnahmen. Obstanbaubetriebe in der Region werden gewarnt, dass Feuerbrand in der Region aufgetreten ist.

Gefährdete Gehölze
Feuerbrand tritt nicht nur an Apfel und Birne, sondern auch an apfelfrüchtigen Zier- und Wildobstgehölzen auf: Weißdorn (Crataegus) , Feuerdorn (Pyracantha), Quitte (Cydonia), Zierquitte (Chaenomeles), Rotdorn (Crataegus), Zwergmispel (Cotoneaster), Felsenbirne (Amelanchier), Eberesche (Sorbus), Zierapfel, Glanzmispel (Photinia) und Mispel (Mespilus) sind gefährdet.

 

Abb. 3: Apfelbaum mit Feuerbrand

Das sollten Sie tun

• Kranke Triebe sofort 30 bis 40 cm ins gesunde Holz zurückschneiden
• Krankheitsfall dem Pflanzenschutzamt melden
• Baum bei starkem Befall roden
• Kranke Pflanzen nicht kompostieren oder häckseln, kleine Mengen in den Restmüll geben, größere Mengen nach Genehmigung verbrennen
• Schnittwerkzeuge mit 70%igem Alkohol desinfizieren
• Robuste Sorten auswählen

Quelle: Wikipedia und Gartenflora


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