KontaktImpressum Datenschutz 24 h Sturm Notdienst » 0175 / 80 95 963

Baumpflegezentrale Björn Dewitt
Greven 48268, Overmannstraße 20a

✆ 02571 - 504 0011

 

Baum­gut­ach­ten

“Ein Baum gibt uns Zeichen – sie zu deuten ist eine Kunst”

Baumgutachten, Regelbaumkontrollen, Gehölzwertermittlung nach der Methode Koch. Jahrelange Praxis im und am Baum sowie das Kontrollieren und Begutachten tausender Bäume macht uns zu einem kompetenten Partner, wenn es um das Begutachten von Bäumen geht.

Wir begutachten Bäume hinsichtlich ihrer Verkehrssicherheit, Standsicherheit und Vitalität.

Bäume geben uns Zeichen, die richtig gedeutet werden wollen. Durch jahrelange Erfahrung können wir die Standsicherheit oder den Krankheitsgrad von Bäumen ermitteln. Wir erstellen entsprechende Baumgutachten, aus welchen hervorgeht, was für Maßnahmen getroffen werden müssen, um einem Baum zu helfen und zu erhalten. Eine Baumfällung ist dabei für uns grundsätzlich die letzte Option.

 

Lackporling

Unsere Dienstleistungen zum Thema Baumgutachten im Überblick

  • Einzelbaum Gutachten
  • Regelbaumkontrolle nach VTA
  • Resistographische Bohrwiderstandsmessungen
  • Erstellung von Baumkataster
  • Gehölzwertermittlung nach Methode Koch
  • Teil- und Totalschadenberechnung
  • Beratung und Betreuung von Kletterwäldern

Wir begutachten Bäume auf:

  • Verkehrssicherheit (Bäume in öffentlichen Bereichen)
  • Vitalität (Schadsymptome, Standortverbesserung)
  • Ästhetik (z.B. Kronenform)
 

Verkehrs­sicherungs­pflicht

Achtung Als Baumeigentümer sind Sie für die Verkehrssicherheit Ihres Baumes verantwortlich und im Schadensfall auch haftbar. Man spricht in der Rechtsprechung von der so genannten “berechtigten Sicherheitserwartung durch den Verkehr”. Das bedeutet, dass jeder Bürger erwarten darf, dass Ihm nichts passiert, wann auch immer er sich im Bereich von Bäumen aufhält. Gerne übernehmen wir für Sie die Kontrolle Ihres Baumbestandes.

 

Wir bedienen uns folgender technischer Methoden:

  • Baumtomograph bzw. Impulstomograph
  • Bohrwiderstandsmessgerät RESIE

Wie funktioniert ein Impuls- bzw. Baumtomograph?

Der Baumtomograph (Arbotom®) ist ein Impuls-Tomograph. Sachverständige nutzen ihn, um das Innenleben von Bäumen zu analysieren.

Das Arbotom® basiert auf dem Prinzip von Schallimpuls-Laufzeitmessung. Die Geschwindigkeit der Schallimpulse richtet sich nach der Dichte des durchschallten Körpers und liefert daher Informationen über die Qualität und Beschaffenheit des jeweiligen Holzkörpers.

 

Tomographie einer Stieleiche in Münster auf ca. 60cm Höhe, der Holzkörper ist intakt.

 

Tomographie der gleichen Stieleiche auf ca. 5cm Höhe, der Holzkörper ist nicht mehr intakt. Hier war ein Pilzbefall dafür verantwortlich, dass der Baum am Stammfuß stark geschädigt und die Restwandstärke dadurch nur noch sehr gering war.

 

Hier sieht man, dass in einigen Fällen die Probleme im Inneren eines Baumes von außen nicht ersichtlich sind.

Festes Holz leitet aufgrund seiner höheren Dichte einen deutlichen Impuls. Fäulen, Höhlungen und Risse hingegen bremsen die Ausbreitung des Schalls. All dies wird in einer Matrix zusammengefasst und kann dann anhand einer Linien- oder Flächengrafik vor Ort erstellt, von unseren Sachverständigen gedeutet und folglich dem Kunden erklärt werden.

Es werden 16 Sensoren an den Baum angebracht, die untereinander die Schallimpulse messen. Abhängig von der Zahl und der Position der Sensoren können zwei- oder dreidimensionale Tomogramme erstellt werden.

Mit dieser für den Baum sehr schonenden Methode kann die Bruchfestigkeit des Holzes sehr genau festgestellt werden, ob oder inwieweit eine im Stamm befindliche Fäule (z.B. durch Pilzbefall) bereits fortgeschritten ist. Informationen wie diese entscheiden dann, ob ein Baum gefällt oder ob er noch durch Baumpflegemaßnahmen erhalten werden kann. Auf diese Weise können voreiligen Baumfällungen effektiv vorgebeugt werden. Ohne den Baumtomographen könnte man von außen gar nicht sehen, ob oder in welchem Ausmaß ein Baum im Inneren von Höhlungen oder Fäulen befallen ist, daher ist der Tomograph bei uns stets im Einsatz.

Unser Wissen baut auf langjährigen Erfahrungen in der Baumpflege sowie auf jährliche Kontrollen von tausenden von Bäumen. Nur dann, wenn es wirklich keine Möglichkeit mehr zum Erhalt eines Baumes gibt, raten wir zu einer Fällung.

Bohrwiderstandsmessgerät RESIE

 

In der Abbildung sieht man eine Bohrwiederstandsmesung einer Stieleiche (Quercus robur) ab ca. 27cm ist der Holzkörper nicht mehr in Takt. Der Baum hat seit mehreren Jahren einen Pilzbefall eine wulstigen Lackporlings.


Ablauf einer Bohrwiderstandsmessung: Es wird eine lange dünne Nadel von 50 cm mit einen Schaftdurchmesser von ca. 1,5 mm und einem Bohrkopfdurchmesser von ca. 3 mm in einen Holzkörper (Stamm) gebohrt.

Gemessen wird die elektrische Leistung des einen oder der beiden Motoren, die die Nadel antreiben. Es wird die zu erbringende Leistungsaufnahme dem Drehmoment gemessen der zu erbringen ist, um in den Holzkörper einzudringen, der mechanische Eindringwiderstand. Die auf dieser Weise erzielten Messwerte korrelieren mit der Dichte des zu durchbohrenden Holzes, sowohl bei trockenen als auch bei grünem Holze. Das Messprofil gibt den Verlauf der Rohdichte des Holzes entlang des Bohrweges wieder. Die sich ergebenden Bohrprofile spiegeln die relative Dichteverteilung des Holzes wieder. Somit können aus den entstehenden Messkurven nicht nur Aussagen über den inneren Zustand des Holzes (also des Baumes) getroffen werden, sonder auch über Druckholz, Fäule, Risse, Hohlräume und anderen Defektsymptome sowie über den Jahrringzuwachs.

Nachteile der Bohrwiderstandsmessung

Wie bei allen bohrenden Untersuchungsverfahren wird das zu untersuchende Material geschädigt. Zudem handelt es sich bei einer Einzelmessung um eine Stichprobe. Präzise Aussagen jedoch erfordern (je nach Holzkörper) eine Vielzahl von Bohrungen an unterschiedlichen Stellen. Damit muss eine nennenswerte Schädigung des Holzkörpers in Kauf genommen werden. Deswegen raten wir unseren Kunden, eine Kombination aus den Baumtomographen und der Bohrwiderstandsmessung. Die Verbindung beider Verfahren hält die Verletzungsgefahr des Baumes so gering wie möglich.